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6,4 Millionen Euro für ein neues urbanes Quartier in Offenbach

Hessens Ministerin für Stadtentwicklung Priska Hinz hat einen Förderbescheid des sozialen Mietwohnungsbaus für 50 Wohnungen überreicht. „Wohnungsknappheit ist überwiegend ein Problem der Ballungsräume. Das trifft auch für das Rhein-Main-Gebiet zu. Daher freut es mich sehr, dass sich mit Frankfurt und Offenbach die beiden größten Kommunen zusammen getan haben und in interkommunaler Zusammenarbeit gemeinsam 172 Wohnungen errichten. Denn Wohnraum muss auch für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen bezahlbar sein“, sagte Hessens Stadtentwicklungs-ministerin Priska Hinz bei der Übergabe des Förderbescheides. Am früheren Stammsitz des Druckmaschinenherstellers MAN-Roland an der Christian-Pleß-Straße in Offenbach wird die neue Wohnanlage errichtet. Ziel des Projektes der ABG Frankfurt Holding ist es, Wohnraum im niedrigen und mittleren Preissegment anzubieten. Damit wird in Offenbach ein neues urbanes Quartier gestaltet, das vielen Familien ein Zuhause bieten wird.

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Mit dem Programm „Sozialer Mietwohnungsbau“ werden 50 der hier gebauten Wohnungen vom Land und den beiden Städten gefördert, so dass neuer Wohnraum für Menschen entsteht, die sich auf dem freien Wohnungsmarkt im Rhein-Main Gebiet nicht mit adäquatem Wohnraum versorgen können.

Perspektivisch sollen auf dem Gelände Büros, Wohnungen, Geschäfte und Grünanlagen entstehen. Die 172 Wohnungen teilen sich in der Wohnanlage auf 12 Einzelhäuser auf. „Das Prinzip „Wohnen für alle“ wurde hier vorbildlich verwirklicht, denn durch die 122 frei finanzierten Wohnungen ist eine soziale Durchmischung des Quartiers gewährleistet“, stellte Priska Hinz fest. Angeboten werden Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohneinheiten, mit Wohnungsgrößen zwischen 41 und 123 Quadratmetern. Zu dem neuen Komplex gehören auch 168 Stellplätze in einer Tiefgarage und Abstellräume für Kinderwagen und Fahrräder. Sämtliche Wohnungen werden in umweltfreundlichem und modernem Passivhausstandard sowie barrierefrei errichtet. „Hier entstehen Wohnungen, die sowohl von jungen Paaren, als auch von Familien mit mehreren Kindern, aber selbstverständlich auch von Senioren bewohnt werden können. Dadurch erreichen wir einen bunten Mix in der Wohnanlage“, sagte die Ministerin abschließend.

Bei den frei finanzierten Bauten wird der Quadratmeterpreis bei rund neun Euro liegen. Damit besteht ein Abstand zu Frankfurt, wo elf oder zwölf Euro gefordert werden. Für die geförderten Wohnungen ist eine Anfangsmiete ohne Betriebskosten von 5,20 Euro vorgesehen. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen rund 39 Millionen Euro. Das Land Hessen hat rund 6,4 Millionen Euro bereitgestellt, die Stadt Frankfurt beteiligt sich mit rund 1,2 Millionen Euro für 32 Wohneinheiten und die Stadt Offenbach mit 700.000 Euro für 18 Wohneinheiten.