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37 Millionen Euro für Stadtentwicklungspolitik

In 2007 und 2008 werden die Programme "XENOS - Leben und Arbeiten in Vielfalt" und " Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt" eng verzahnt und in einem Sonderprogramm mit 37 Millionen Euro ausgestattet. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung legen für die kommenden zwei Jahre das Programm unter dem Titel "Beschäftigung, Bildung und Teilhabe vor Ort" auf. Schwerpunkt des Sonderprogramms ist die Unterstützung des Engagements für mehr Toleranz und Integration sowie die Förderung zivilgesellschaftlicher Strukturen und bürger-schaftlichen Engagements durch arbeitsmarktpolitische Projekte vor Ort.

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Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Stadtentwicklung:
"Stadtentwicklungspolitik von heute verlangt nach integrativen
Ansätzen, die flexibel an die jeweiligen lokalen Bedingungen angepasst werden können. Wir wollen städtebauliche Investitionen und soziale Maßnahmen noch stärker miteinander verzahnen. Über das Programm sollen Ausbildungsplätze geschaffen und lokale Arbeitsmärkte gestärkt werden. Zivilgesellschaftliche Strukturen werden insbesondere in
Problemgebieten aufgebaut und bürgerschaftliches Engagement soll gefördert werden. Bei der Durchführung des Programms nutzen wir Synergien und unterstützen lokale Initiativen über bestehende Programm- und Förderstrukturen. Das macht es effizient und unbürokratisch."

Wichtigste Zielgruppen des Programms sind Jugendliche, Migrantinnen und Migranten sowie Langzeitarbeitslose. Ihr Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt soll verbessert, ihre gesellschaftliche Teilhabe und Einbindung forciert werden.

Für das Sonderprogramm stellen die Bundesministerien für Arbeit und Soziales und für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in den Jahren 2007 und 2008 gemeinsam insgesamt rund 37 Millionen Euro bereit. Der Großteil dieser Summe stammt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Die am heutigen Mittwoch veröffentlichte Förderrichtlinie richtet sich an Städte, Gemeinden und Gebietskörperschaften, an Arbeitsmarktakteure und an Institutionen des öffentlichen Lebens wie zum Beispiel Kirchen-, Synagogen- oder muslimische Gemeinden, an Gewerkschaften,
Unternehmen, Schulen, Vereine und Bildungsträger. Interessierte
Stellen sind aufgerufen, ihre Projektvorschläge bis zum 15. Januar 2007 einzureichen.