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220 Millionen Euro Investment für die modernste Großstadttherme Europas

Mag.a Renate Brauner

Auf dem Areal der Therme Oberlaa entsteht derzeit eine der größten und modernsten Thermenanlagen in Europa. Am Donnerstag erfolgte die offizielle Grundsteinlegung für das neue Thermengebäude durch Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebügermeisterin Mag.a Renate Brauner. Bei der Grundsteinlegung ebenfalls mit dabei waren die Bezirksvorsteherin des 10. Wiener Gemeindebezirkes Hermine Mospointner sowie Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, Geschäftsführerin der Wien Holding, Dr. Edmund Friedl, Geschäftsführer der Therme Oberlaa, OAR Otto Müller und Ing. Walter Troger von der VAMED und als hochrangige Vertreter der Investoren: VD Helmut Bernkopf, Bank Austria, GD Mag. Erwin Hameseder von der Raiffeisenholding, VD Dr. Thomas Uher, Erste Bank, VD Dr. Martin Simhandl, Wiener Städtische und VD Mag. Erich Ennsbrunner, VAMED.

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Seit dem Bauauftakt im Juli 2007 ist rund um die bestehende Therme eine Baustelle entstanden, die bereits die Dimensionen dieses Projektes erahnen lässt. Neben der neuen Therme Wien, für die jetzt der Grundstein gelegt wurde, entstehen auch noch ein Thermenhotel sowie ein den Themen Bewegung und Sport gewidmeter Erlebnis- und Ausstellungsbereich. Die neue Therme Wien wird bereits Ende 2010 eröffnet, gefolgt vom neuen Thermenhotel, mit dessen Bau Ende 2009 begonnen werden soll. Im Jahr 2010 erfolgt dann der Startschuss für die Detail-Projektentwicklung des Erlebnis- und Ausstellungsbereiches. Insgesamt werden in die Projekte am Standort 220 Millionen Euro investiert, die von der Stadt Wien, der Wien Holding und der VAMED als Errichter und Betreiber der neuen Therme sowie privaten Investoren gemeinsam aufgebracht werden.

"Die Investitionen von rund 220 Millionen Euro in den Standort Oberlaa sind Teil unserer Strategie, die Konjunktur durch große Infrastrukturprojekte anzukurbeln. Gerade jetzt, wo WirtschaftsforscherInnen wieder von schwierigen Konjunkturjahren ausgehen, ist das umso wichtiger. Mit Investitionen wie dieser stärken wir den Wirtschaftsstandort Wien, fördern das Wirtschaftswachstum und sichern Arbeitsplätze. Darüber hinaus ist das Projekt auch ein ausgezeichnetes Beispiel für die Zusammenarbeit städtischer Unternehmen - wie der Wien Holding - mit privaten Unternehmen. Solche Public Private Partnership-Modelle machen Großprojekte wie dieses überhaupt erst möglich und steigern die Lebensqualität für die Menschen in Wien", erklärte Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner.

Somit profitieren von Oberlaa Neu die Stadt, die Wirtschaft und die Wiener Bevölkerung. Allein die Errichtung bringt für über 1.000 Arbeitskräfte entsprechende Beschäftigung.
Mit der Eröffnung der Therme sind 400 neue Arbeitsplätze verbunden. Die Wiener Wertschöpfung wird durch das Projekt um 170 Millionen Euro gesteigert, in der gesamten Ostregion sogar um 242 Millionen. Zusätzlich wird damit für den Städte- und Kongresstourismus ein neues Geschäftsfeld erschlossen, das bisher in dieser Form nicht abgedeckt werden konnte.

Durch ihre urbane Lage nimmt die Therme Wien-Oberlaa eine Sonderstellung ein. Mit rund einer Million Eintritten in Therme, Wellness Park und Kurmittelhaus pro Jahr zählt sie zu den erfolgreichsten und am besten besuchten Thermen in Österreich. "Mit der Entscheidung für den Um- und Neubau der Therme Wien stellen wir die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Durch die Neupositionierung wollen wir neue Zielgruppen und Märkte erschließen, um die bestmögliche Wertschöpfung für den Standort zu erzielen. Gemeinsam mit unseren Partnern realisieren wir ein multifunktionales Wellness-, Freizeit- und Erholungszentrum der Spitzenklasse, von dem Oberlaa als Gesamtstandort profitieren wird, so Dipl.-Ing. Brigitte Jilka, MBA, Geschäftsführerin der Wien Holding.

Entworfen und geplant wurde die neue Thermenanlage von den 4a Architekten. Im Mittelpunkt stehen verschiedene Funktionszonen, deren Gebäude auf dem 30.000 m² großen Areal inklusive 4.000 m² Wasserflächen eingebettet sind. Jeder einzelne "Funktionsbereich" widmet sich inhaltlich ganz bestimmten Themen. Um alle Becken zu füllen, sind 5,5 Millionen Liter Wasser notwendig. Ergänzt wird das Angebot am Standort durch eine Ladenstraße mit Boutiquen, Sport-Shops und anderen wellnessaffinen Geschäften.

Die neue Therme wird auf einem 71.000 m² großen Grundstück errichtet, mit einer Nutzfläche von 31.000 m², das entspricht der Größe von fast fünf Fußballfeldern. Bei der Errichtung werden 115.000 m³ Erde ausgehoben, so viel wie für 100 durchschnittliche Einfamilienhäuser. 7.500 Bohrpfähle werden in die Erde gerammt. 108.000 Tonnen Beton, das entspricht dem zweieinhalbfachen Gewicht der Titanic und 4.700 Tonnen Stahl (so viel braucht man für 86 Jumbo Jets) werden verbaut. Für die Elektrik werden 900 Kilometer Kabel verlegt. In der Therme selbst werden sich bis zu 2.500 Besucher aufhalten können. 26 Wasserbecken sorgen für Thermenspass pur.

Als Investoren in das Projekt Oberlaa Neu sind große Partner aus dem Banken- und Versicherungsbereich eingestiegen. Mit an Bord sind: Wiener Städtische - Vienna Insurance Group, die Bank Austria Unicredit Group, Erste Bank und Raiffeisen.