Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Essen durchbricht in 2010 erneut die 100.000-Quadratmeter-Marke

Insgesamt 105.000 m² Bürofläche wurden 2010 auf dem Essener Büromarkt umgesetzt. Damit durchbricht der Markt zum vierten Mal in Folge die 100.000-Quadratmeter-Marke, liegt aber sechzehn Prozent unter dem Ergebnis von 2009. Deutlich gestiegen ist in Essen die Nachfrage nach Flächen zwischen 5.000 und 10.000 m², während lediglich ein Abschluss über 10.000 m² verzeichnet wurde. Das sind Ergebnisse des Office Market Reports 2011 von BNP Paribas Real Estate.

.

Die insgesamt gute Nachfrage in Essen spiegele sich auch in der Spitzenmiete wider. Sie sei zum Jahresende sogar leicht gestiegen und habe mit 13,50 Euro/m² wieder den Stand von Ende 2008 erreicht“, erläutert die BNP Paribas Real Estate GmbH. Bei den Bürolagen lieferten sich der Citykern (29.000 m² Flächenumsatz, Anteil: knapp 28 %) und die Zone Rüttenscheid/Bredeney (28.500 m², Anteil: 27 %) ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Während das Ergebnis im Citykern vergleichbar mit dem Vorjahr ist, verbuchte die Bürolage Rüttenscheid/Bredeney eine erhebliche Umsatzsteigerung, die unter anderem mehreren größeren Abschlüssen zu verdanken ist. Das übrige Stadtgebiet, das im Vorjahr noch deutlich mit einem Anteil von knapp einem Viertel geführt hatte, landet auf dem dritten Rang (22.500 m², Anteil: gut 21 %). Auch das Südostviertel trug wesentlich zum Flächenumsatz bei (19.500 m², Anteil: knapp 19 %).

Die Verteilung auf die Flächengrößen war 2010 für Essen untypisch: Wurde in den Vorjahren noch am meisten Umsatz in der größten Kategorie (über 10.000 m²) generiert, liegt ihr Anteil aktuell bei gerade einem Zehntel. Dies lag daran, dass der Essener Markt nicht so stark von Eigennutzern beeinflusst wurde, die traditionell große Flächen abnehmen, ergab die Analyse. Die Nachfrage in der zweitgrößten Kategorie (5.000 bis 10.000 m²) war spürbar höher als im Vorjahreszeitraum (plus 28 Prozentpunkte), was sie zur bedeutendsten Größenklasse des vergangenen Jahres macht. Auch die mittleren Flächensegmente (200 bis 2.000 m²) leisteten wesentliche Beiträge zum Flächenumsatz (13 % bis gut 16 %) und trugen fast die Hälfte zum Ergebnis bei.

Einige größere Veränderungen gab es bei der Verteilung der Nachfrage auf die Branchen: Lagen 2009 noch die sonstigen Dienstleistungen (Anteil: 23 %) an erster Stelle, setzte sich im vergangenen Jahr der Vorjahreszweite, die Verwaltungen von Industrie- und Bauunternehmen, erneut an die Spitze (Anteil: knapp 34 %, plus rund 18 Prozentpunkte). Auch die Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologien konnten ihren Anteil des Vorjahreszeitraums deutlich erhöhen (um knapp 14 Prozentpunkte auf rund 17 %) und erreichen den dritten Platz. Banken und Finanzdienstleister verloren dagegen über dreizehn Prozentpunkte und mussten den dritten Platz räumen.