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112 neue Wohnungen in Köln-Braunsfeld

Anfang Februar begannen die Abbrucharbeiten am Bürogebäude in der Max-Wallraf-Straße in Köln-Braunsfeld. Bis Winter kommenden Jahres sollen auf dem Areal 112 Eigentumswohnungen entstehen. Das Projekt, das den Namen „Max-Wallraf-Höfe“ trägt, zählt damit zu einer der derzeit größten Wohnbaumaßnahmen der Domstadt.

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Das neunstöckige Gebäude, in dem zuletzt die Verwaltung von RWE-Power untergebracht war, stammt aus den 1960er Jahren, war nicht mehr zeitgemäß und stand viele Monate leer. Da Braunsfeld ein Wohnstandort ist und das Gelände gleichermaßen verkehrsgünstig und in einer Stichstraße liegt, lag es nahe, darauf Wohnungen zu errichten. „Mit diesem Plan rannten wir bei der Stadt offene Türen ein. Die Kommune unterstützt, wo immer es machbar ist, innerstädtische Wohnbauprojekte, auch wenn dabei Büros in Wohnungen umgewandelt werden“, erläutert Stefan Frey, Vorstand der Stefan Frey Immobilien-Projekt-Management AG, die das Projekt im Kölner Westen gemeinsam mit der Convalor GmbH realisiert.

Das benachbarte, über 2.000 m² große „Lindenthaler Birkenwäldchen“ wird in die Baumaßnahme integriert und erhalten. Viele Bewohner des Stadtteils nutzen es zur Erholung. Die Bahntrasse, die in der Nähe vorbeiführt, beeinträchtigt nicht das geplante Quartier. Lärmmessungen haben ergeben, dass die Züge selten und mit geringer Geschwindigkeit fahren und die Schienen zudem an dieser Stelle durch eine schallschluckende Vertiefung führen.

Eine andere Lärmquelle wird sich allerdings nicht abstellen lassen: „Wenn die Bewohner auf ihren Terrassen sitzen und im Rheinenergie-Stadion der FC ein Tor schießt, hören sie die Fans. Aber dagegen werden die Wenigsten Einwände haben“, meint Frey lächelnd.

Alle Wohnungen werden barrierefrei sein und zwischen 54 und 114 m² messen. Sie verteilen sich auf insgesamt acht Häuser mit je vier Etagen sowie einem Staffelgeschoss: Fünf Gebäude werden geschlossen als U-Form errichtet, die drei weiteren Gebäude werden angrenzend als einzelne Häuser gebaut. In den oberen Etagen entstehen Penthouses. Die Planer des Kölner Büros A+M Architekten orientieren sich bei der Architektur am Bauhausstil. Jedes Haus wird über einen eigenen Aufzug verfügen, der teilweise von der Tiefgarage bis in die einzelnen Geschosse reicht. Die Gebäude werden über ein eigenes Biomasse-Kraftwerk versorgt. Alle Erdgeschosswohnungen verfügen über eigene Gärten, die zwischen 29 und 206 m² groß sind. Je nach Größe und Lage der Wohnung innerhalb der Gebäude liegen die Quadratmeterpreise zwischen 2.900 und 3.400 Euro.

Ferner haben die Planer darauf geachtet, dass die Wohn- und Sichtflächen zum Süden und Westen ausgerichtet sind, damit zum einen auf die Freiflächen mehr Sonne trifft und zum zweiten die Blickachsen von den angrenzenden Gewerbeflächen abgewandt sind.

Initiator des Bauvorhabens ist die Kölner Stefan Frey Immobilien-Projekt-Management AG, die das Gelände zusammen mit der Convalor GmbH erworben hat und entwickelt. Für dieses Vorhaben haben beide die Max Wohnbauten GmbH & Co. KG gegründet. Das Investitionsvolumen liegt bei 33 Millionen Euro; Bilfinger Berger wird die Gebäude als Generalunternehmer errichten. Vermarktet werden die „Max-Wallraf-Höfe“ von der Interhouse Immobilienvermittlungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH.